Wien – zum niederknien #bucketlisttravel

Ich weiß, ich bin wieder etwas später als angekündigt, dennoch möchte ich Euch zur Wochenmitte meinen Wien Post liefern 🙂
Wie immer, gibt es zunächst ein paar private Gedanken dazu und ab den roten Überschriften- dann, meine Tipps 🙂
#Begeisterung. So eine wunderschöne Stadt. Für mich ist es stets besonders, einen Ort zu besuchen, der mich verzaubert. Natürlich ist es auch immer eine Frage der eigenen Stimmung, des Wetters, oder der Begleitung. All diese Komponenten waren dieses Mal perfekt.
Mein Herz tanzt noch immer,  wenn ich an die malerischen Gebäude denke, die schöne Hofburg, den Stephan’s Dom oder das coole Museumsquartier. Die Gassen mit den wunderbar modernen, aber individuell coolen Bar’s und Cafe’s. Wien ist definitv ein #melliplace. Orte, die ich mit diesem Hashtag kennzeichne, werde ich definitiv wieder besuchen. Mein Aufenthalt war leider viel zu kurz um Euch angemessene Tipp’s zu liefern, vermutlich findet ihr auf jeder Tripadvisor Seite viel mehr Auswahl, aber zu den Themen Hotel, Food und #goodtosee kann ich Euch dennoch etwas liefern, wenn auch sehr abgespeckt.
VOM FLUGHAFEN WIEN IN DIE STADT MIT DER CAT
Angekommen am Flughafen habe ich mich erstmal orientieren müssen. Wie komme ich am besten und schnellsten in’s Zentrum und in die Nähe meines Hotels? Die Stadt Wien macht es einem sehr leicht einen guten Weg zu finden. Am Flughafen findet man reichlich Möglichkeiten in die Stadt zu kommen. Die für mich einfachste Variante war das Return Ticket (19€) der CAT Bahn. Diese fährt in 16 Minuten vom Flughafen in die Wiener Mitte. Das ganze non stop und mit Wifi on board. Ich finde 9,50€ je Strecke vollkommen angemessen und habe mich sehr gefreut, wie unkompliziert das ganze funktioniert. Zweimal je Stunde geht es vom Flughafen los. Immer um 09 und um 39 fährt der Zug pünktlich ab. Ziemlich cool fand ich, dass man auf dem Rückweg sein Gepäck schon am Bahnhof aufgeben kann, dort gibt es Check In Schalter wie am Flughafen und man reist sofort schwerelos komfortabel. Von Wien Mitte zum Flughafen geht es immer um 06 und um 36 jeder Stunde 🙂 WICHTIG: Die Cat startet und endet nicht am Hauptbahnhof Wien, sondern in `Wien Mitte`. Ich hatte mich auf dem Rückweg fälschlicherweise zum Bahnhof bringen lassen und musste nochmals komplett zurück fahren 😉
UBER – ENTSPANNT UND GÜNSTIG MIT DER TAXI ALTERNATIVE
Wie sehr ich Uber schätze, habe ich noch nicht erwähnt. Ich liebe es, in Kapstadt mit Hilfe der App in kürzester Zeit abgeholt zu werden und für kleines Geld, sicher von A nach B gebracht werden zu können. Auch in Wien kommt man in den Genuss des UBER Service. Holt Euch in jedem Fall die kostenlose App auf Euer Handy und sichert Euch die günstigen und bargeldlosen Fahrten. Abgerechnet wird über Paypal oder Kreditkarte. Klappt super und ist sehr unkompliziert. Mein Fahrer Basim, der mich vom Hotel zurück zum Bahnhof bringen sollte, hat Höchstleistungen vollbracht, da ich ihn zunächst auf ein falsches Ziel gebucht hatte. Er hat meinen Fehler also behoben, indem er in einem sehr ordentlichen Tempo zurück zur Wiener Mitte fuhr. Ein Hoch auf dich Basim, mit Dir immer wieder gerne in Wien.
#TOSTAY IN VIENNA – SOFITEL STEPHANSDOM
#Checkin
Selbstverständlich hatte ich mir vorab einige Hotels angeschaut und eine engere Auswahl getroffen. Für Citytrips ist mir die Lage besonders wichtig, da die am Stadtrand gelegenen Hotels zwar meist günstiger sind, aber man seine wertvolle Zeit dann viel zu lang in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringt.
Nach kurzem Abwägen, habe ich mich dann für das Sofitel Vienna entschieden. Ich kann Euch direkt sagen, es ist wundervoll. Die Lage ist perfekt, da man gleich zu Fuß zum Stephansdom schlendern kann.
Eine absolute 10 auf meiner detailverliebten Melli Skala.
Von außen ist das Hotel hauptsächlich gläsern. Sehr modern und lichtdurchflutet, hoch gebaut und architektonisch sehr ansprechend.
Der Empfang war sehr herzlich und nett, die Dame war gut vorbereitet und hat mich in sehr kurzer Zeit eingecheckt. Die große Lobby ist wunderschön eingerichtet, es duftet nach einem gut gewählten Raumparfum und ich fühlte mich sogleich sehr wohl. Es gab die Möglichkeit sich schon vorab online einzuchecken, was die Zeit an der Rezeption deutlich verringerte. Eine gute und innovative Idee wie ich fand.
#Zimmer
In der 14ten Etage angekommen, findet man sich auf einem langen Flur wieder, der bei Designverliebten bereits für Herzklopfen sorgt. Sehr zurückhaltend und pur mit gekonnten Lichteffekten in Szene gesetzt, wirkt der Gang, der mit einem großen Fenster endet ein bisschen futuristisch und einfach saucool.
Auf in mein Luxury DZ Nr. 1408! Ein Traum in weiß. Alles strahlt hell und einladend, der Blick fällt sofort auf die wunderbare Aussicht die man hier auf Wien genießen kann. Zwei großzügige, unfassbar gemütliche Betten, locker für 4 Personen ausreichend, ein Kühlschrank mit kostenlosen Softdrinks, ein Kaffeeautomat, eine tolle BOSE Anlage um in angemessener Qualität Musik zu hören, Badeartikel von Hermès, und vier Köstlichkeiten aus dem hauseigenen Restaurant mit persönlichen, handschriftlichen Grüßen an mich. Da fühl’ ich mich doch direkt optimal begrüßt. Herrlich.
Hier möchte ich gerade noch etwas wichtiges anführen: Die Badezimmer Konstruktion wirkt sehr offen- hier kann auf Wunsch sehr einfach Abhilfe geschafft werden. Intelligente Schiebetüren und Wände können ganz nach Bedarf bewegt werden und für Privatsphäre sorgen, wenn einem danach ist. Außerdem gibt es eine Art begehbaren Kleiderschrank, oder kann man sich auch umziehen, wenn man mag. Dies schafft noch mehr ‚Raum‘ und man wird nicht von seinem Gepäck erschlagen, oder permanent daran erinnert, dass man bald wieder los muss. Eine sehr schöne Idee wie ich finde.
Besonders fand ich auch die Kunst an den Wänden, ein Satz, handgemalt direkt auf den Putz. Das ist wirkliche Liebe zum Detail.
#Bar ‚Das Loft‘
Was ich vorab nicht wusste, war dass die hauseigene Bar ‚Das Loft,‘ einer der Hot Spots der Stadt ist. Man kann dort nicht nur wahnsinnig gut frühstücken, man kann dort auch nächtelang verweilen und den atemberaubenden 360 Grad Rundumblick genießen. Wer in Wien ist, muss unbedingt zumindest für einen Drink dort vorbeischauen. Ich habe am letzten Abend von dem sehr charmanten Barkeeper einen Ingwer Tee spendiert bekommen, mein Niesen und Nase putzen war ihm nicht entgangen. Hier in Wien setzt man dem Ganzen eben gern die Krone auf. Auch im Sofitel 🙂 Chapeau.
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#Frühstück im Sofitel
Es ist ja nicht ganz einfach mich mit Frühstück glücklich zu machen. Als Teilzeit Paleo Girl, versuche ich so gut es geht auf sämtliche Milch- und Getreideprodukte zu verzichten. Es ist also toll, wenn man neben Eiern und Speck auch mal eine süße Alternative zum Frühstück entdecken kann. Hier hat das Sofitel mich komplett abgeholt. Chia Pudding aus Kokosmilch, Glutenfreies Müsli, Sojamilch, Smoothies aus frischen Früchten, Humus, Reisbrot, Auberginencreme. Es war einfach himmlisch. Hier kommt auch der exotischste Gaumen voll auf seine Kosten. Auch für die Veganer da draußen ein absolutes Fest 🙂 Dazu wieder der wundervolle Blick über die Stadt und der Tag konnte beginnen.
#Kultur #goodtosee
Kulturell hat Wien soviel zu bieten, dass es mir fast peinlich ist, dazu auch nur zwei Sätzchen zu schreiben. Da mein Zeitplan so knapp gefasst war, hatte ich kaum Gelegenheit auch nur Ansatzweise in die ‚Schatztruhe‘ Wiens zu blicken. Das heißt für mich in jedem Fall, dass ich sehr sehr bald zurückkehren werde. Aber von all dem, was ich in der Kürze der Zeit aufschnappen konnte, hier ein kleiner Ausschnitt.
#Konzert im Museumsquartier
Wer meine 2017er Bucketlist verfolgt, kann mit mir gemeinsam abhaken, was ich  tatsächlich verwirkliche . Unter anderem stand auch ein Konzert der lieben Yvonne Catterfeld auf dem Plan. Warum einen Besuch in Wien nicht direkt mit Musik verbinden? schließlich wurden in Wien sehr große Werke kreiert 🙂
Das Museumsquartier ist nicht nur ein wundeschöner Ort, es gehört zu den zehn größten Kulturarealen der Welt. Musik, Design, Mode, Kunst, Literatur, Theater, Tanz, Architektur… es ist einfach umwerfend. Auf dem großen Platz vor dem Eingang tummeln sich etliche junge Leute, sitzen und liegen auf den Designer Bänken, lassen sich inspirieren von all den Menschen die passieren und es fühlt sich wahnsinnig gut an, dabei zu sein. In der Halle E+G findet das Konzert von Yvonne statt. Mein lieber Freund Grabi ist der Schlagzeuger auf Ihrer Tour und ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut ihn mal wieder spielen zu sehen. Der Saal ist wunderschön und wir singen den ganzen Abend die Songs von Yvonne mit, die in Bestform abliefert. Im Anschluss sind meine Freundin Nicole und ich, mit der ganzen Band  bis Mitternacht wach und feiern in Grabi’s Geburtstag rein. Was soll ich sagen? #magisch
#Shopping #Sightseeing #einspaziergangdurchwien
Am besten lernt man eine Stadt doch zu Fuß kennen. Da wir ja nur einen Tag Zeit hatten uns ein wenig umzuschauen, haben wir uns einen Stadtplan von der Rezeptzionistin geben lassen und sind direkt los marschiert. Wien ist für mich die Hochburg der Ästhetik. Ich weiß gar nicht, ob ich neben Rom, eine Stadt in Europa kenne, die mich Architektonisch so abholt. Ja, auch Stockholm hat schöne Seiten, und auch Lissabon oder andere Spots. Aber so geballt, habe ich selten gestaunt. Wir hatten wundervolles Wetter und haben stolze 13000 Schritte gemacht. Vorbei am imposanten Stephansdom, ins innere der Hofburg, entlang der Spanischen Hofreitschule, das Sisi Museum passiert, und etliche Bauten bewundert die schöner nicht erhalten sein könnten.  Wien hat mich so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich glatt vergessen habe, mir einen Kühlschrank Magneten mit zu nehmen. Ich hatte kurz einen mit einem Gustav Klimt Motiv in der Hand (der stammt nämlich, wie viele andere Künstler aus aus Wien) aber ich dachte, ich würde einen noch schöneren finden 😉 Was ich nebenbei sehr fortschrittlich finde, ist die Tatsache, dass es fast in der gesamten Innenstadt Wiens offenes W-lan gibt. So kann man sich sofort die passenden Informationen zu den jeweiligen Bauwerken holen und hat den Reiseführer quasi kostenlos in der Tasche. Da können wir Deutschen uns noch etwas von abschauen. Wir sind im übrigen bis zur Mariahilfer Straße gelaufen, das war nicht wirklich um die Ecke, aber es hat sich sehr gelohnt, da dort jüngst eine große Filiale von TK Maxx aufgemacht hat 😉 Zurück im Hotel habe ich 8 Hosen, zwei paar Schuhe- danke an die wunderbaren Damen von Humanic, einen Pulli, einen Rock und die Gewissheit, dass es sinnvoll war, sich ein 25kg Gepäckstück für den Flug einzubuchen 🙂 Zum Abschluss sind wir dann wieder in unsere Loft Bar gegangen und haben bei einem gute gemixten Sundowner den Ausblick genossen 🙂
#Foodlovers #Healthyfood #Wien
Gesund essen in Wien war wie immer mein Ziel. In einer so schicken Stadt wird es doch wohl ein paar coole healthy Food Spots zu finden geben? Ich wollte das Schnitzel tatsächlich verschmähen. Ich weiß, einmal esse ich eigentlich immer die Spezialitäten des Ortes, aber das bewahre ich mir für meinen nächsten Besuch auf 🙂
Gesucht gefunden:
Zum Abendessen wollten wir ins LOCA gehen, leider, war es komplett ausgebucht, so dass wir nicht in den Genuss kommen konnten, selbst zu probieren. Dennoch ist es mir von vielen Seiten warm ans Herz gelegt worden und ich will es in jedem Fall beim nächsten Mal testen. Solltet ihr also mehr Zeit in Wien haben, versucht Euch in jedem Fall dort ein Plätzchen zu reservieren. Es sah toll aus 🙂 Meinen Erfahrungsbericht werde ich dann bei Zeiten hier ergänzen 🙂
Gefunden haben wir aber zum Glück in einer der wundervollen Gassen, direkt abgehend von der Lindengasse die Health Kitchen 🙂 Hach wie glücklich mich der warme Low Carb Apple Crumble, der Chai Latte und die Sommerrollen gemacht haben. Allein für diesen Laden würde ich nochmals nach Wien reisen. Ich liebe ihn. Bitte geht mal dort vorbei, und lasst es Euch gutgehen. Einfach großartig, individuell und Inhabergeführt. #suportyourlocalheroes
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#Fazit 
Mir fehlen tatsächlich recht selten die Worte. Aber Wien hat mich wahrlich sprachlos gemacht, so begeistert bin ich. Im Kalender suche ich bereits nach leeren Feldern um meine Expedition dort fortzusetzen. Selbstverständlich werde ich im Anschluss diesen Beitrag extenden, damit Ihr noch mehr Tipps rund um diese Traumstadt bekommt. Ich hoffe, ich habe Euch nicht gelangweilt, sondern Euch motivieren können, unbedingt einmal nach Wien zu reisen und sich mit eigenen Augen von der geballten Schönheit dieser Stadt überzeugen zu können. Nicht umsonst ist Wien seit Jahren die Stadt mit der höchsten Lebensqualität. Danke Wien, dies ist ein echter Liebesbrief für Dich.
Bis bald, Eure Melli

4 Kommentare zu „Wien – zum niederknien #bucketlisttravel

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